Geschichte zum Gruseln

Kasimir, das Gespenst, das sich fürchtet

 

Sie befinden sich hier: Startseite » Geschichten » Geschichte zum Gruseln17. November 2017

Kasimir, das Gespenst, lebt allein auf einer Burg am Rande des Waldes. Ab und zu kommen Menschen, die die Burg ansehen wollen. Dann treibt Kasimir ein wenig Schabernack, lässt etwas herunterfallen oder knallt mit den Türen. Doch ansonsten ist Kasimir ein ganz liebenswertes Gespenst.

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Die Hexe Walli taucht auf

Eines Tages hört Kasimir seltsame Geräusche: ein Surren in der Luft, ein Windhauch, und da sieht er, wie eine Hexe um die Ecke flitzt. Sie sitzt auf einem Besen und kann fliegen! Schnell versteckt er sich und beobachtet die Hexe. Die schwirrt durch die Gänge im Flur und ruft laut "Hihi, hoho, haha - ein neues Haus ist da! Es hat auch viele Ecken, da kann ich mich ja gut verstecken!"

Kasimir erschrickt: Hat er da richtig gehört? Die Hexe will hierbleiben? Sie will sich hier verstecken? Die Burg ist ihr neues Zuhause? Nun bekommt er es mit der Angst zu tun. Was soll er denn machen, wenn die Hexe hierbleibt? Vielleicht ist sie ja ganz gemein und wird ihn verhexen?

Kasimir sitzt in seinem Versteck und weint. Nach einiger Zeit hört er ein anderes leises Weinen: "Huhuhuhu - bin ganz allein, fühl mich gar nicht wie daheim! So einsam und traurig war ich noch nie. Hm, jetzt hab ich sogar das Reimen verlernt. Huhuhuhuhu!"

"Oh", denkt Kasimir, "die Hexe hört sich eigentlich gar nicht gemein an. Viel eher traurig und verzweifelt. Ob ich mich traue und aus meinem Versteck herausgehe?"

Kasimir traut sich was

Kasimir nimmt seinen ganzen Mut zusammen und fliegt aus seinem Versteck heraus. Leise und vorsichtig nähert er sich der Hexe. Sie sitzt auf dem Boden, den Kopf auf den Knien, und weint leise vor sich hin. "Hallo!", wispert Kasimir, "Hallo, bist du eine liebe Hexe?" - "Huch!", ruft die Hexe erstaunt und schaut erschrocken auf das vor ihr schwebende Gespenst. "Ich dachte, ich bin hier alleine."

Kasimir antwortet: "Ich bin Kasimir, das Burggespenst. Ich wohne hier schon viele hundert Jahre. Eigentlich gehört die Burg mir. Was machst du hier?"

Da erzählt die Hexe ihre Geschichte. Wallis traurige Geschichte "Ich bin Walli und wohne da unten in dem Wald. Ach nein, jetzt wohne ich ja nicht mehr da. Huhuhu, ich hab mein Haus verloren."

Kasimir legt tröstend seinen Gespensterarm um die Hexe. "Aber wie geht denn das? Wie kann man denn ein Haus verlieren?"

"Ich habe mich verhext, und - schwups! - waren mein Haus und alle Sachen, die darin waren, weg: mein Zauberstab, das Zauberbuch mit den Zaubersprüchen, meine Zaubergetränke . ach Kasimir, alles ist weg. Ich habe nur noch meinen fliegenden Besen. Mit ihm stand ich gerade vor der Tür, als das Unglück passierte! Was soll ich denn nun machen? Eine Hexe ohne Hexenhaus und Zauberbuch ist doch keine richtige Hexe mehr. Ich bin jetzt so alleine. Also bin ich losgeflogen und habe diese Burg hier entdeckt. Aber hier wohnst ja du. Ich werde gleich wieder losfliegen und dir deine Ruhe lassen. Ich wusste nicht, dass du auf der Burg wohnst. Entschuldige! Vielleicht finde ich ja einen anderen Platz, an dem ich bleiben kann."

Das Gespenst hat eine Idee

Kasimir saß die ganze Zeit schweigend neben Walli. Er hat ihr gut zugehört und nachgedacht. Jetzt sagt er: "Walli - ich habe eine Idee: Bleib doch einfach hier mit mir auf der Burg. Dann ist keiner von uns beiden mehr alleine. Weißt du, eigentlich war ich auch oft traurig. Keiner ist hier. Ab und an kommen einige Menschen, die ich erschrecke. Aber alleine macht das auch nicht so richtig Spaß. Wenn ich abends durch die Gänge spuke, hört es keiner und freut oder gruselt sich. Eigentlich hatte ich bisher ein sehr einsames Gespensterleben. Was meinst du?"

Walli schaut Kasimir mit großen Augen an "Wirklich? Und ich dachte, du willst, dass ich wieder gehe!"

Kasimir ist ein wenig verlegen: "Na ja, als ich dich gesehen habe, da hatte ich ein wenig Angst vor dir. Und dann dachte ich, du bist so gemein und willst mich vertreiben. Aber jetzt habe ich gemerkt, dass du eine ganz liebe Hexe bist. Also, ich würde mich gespenstisch gut freuen, wenn du bei mir bleibst!"

"Ach Kasimir, du bist aber auch lieb - ein ganz, ganz liebes Gespenst", ruft Walli und umarmt Kasimir.

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Gemeinsam spuken ist schöner


Seither spuken Kasimir und Walli gemeinsam nachts durch die Burg. Wenn Besucher kommen, erschrecken sie sie und lachen sich anschließend kringelig über die erstaunten Gesichter der Menschen. Und manches Mal schaffen sie es sogar, sich selbst zu erschrecken: Wenn Kasimir schlafend in einer Ecke liegt, kommt Walli mit lautem Saus und Gebraus um die Ecke geflitzt und weckt ihn. "Na warte!", ruft Kasimir und fliegt ihr schnell hinterher. Dann spielen sie Fangen in der großen Burg, und Walli dichtet wieder. "Hurra, hurra, jetzt wohnen wir beide da!" Aber das Tollste ist das Versteckspielen, denn auf der Burg gibt es so viele Verstecke, da wird es nie langweilig. Und manchmal schummelt Kasimir ein wenig und macht sich unsichtbar.

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