Geschichte zur Einschulung

"Nein, ich will nicht in die Schule!"


Sie befinden sich hier: Startseite » Geschichten » Geschichte zur Einschulung 17. November 2017

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Kristina ist 6 Jahre alt. Neulich hat ihr Onkel Gerhard zu ihr gesagt: "Na Kristina, bald kommst du in die Schule, dann beginnt der Ernst des Lebens."

Davor hat sie ein wenig Angst, denn das klingt überhaupt nicht schön, viel eher nach etwas Ernstem oder Traurigem. Und dann dieser riesige Schulhof, wo sich die großen Jungs immer kloppen. Das hat Kristina schon einmal gesehen, als sie mit ihrer Erzieherin die Schule besucht hat. Sie weiß nicht, wie es ihr in der Schule gefallen wird. Außerdem weiß sie, dass ihre beste Freundin Lisa nicht mit ihr in die Schule gehen wird, sie ist nämlich erst 5 Jahre alt. Lisa bleibt noch ein Jahr im Kindergarten.

Manchmal, wenn Kristina abends im Bett liegt und nicht einschlafen kann, dann denkt sie an die Schule: Da werden lauter fremde Kinder sein. Und was ist, wenn sie eine ganz strenge Lehrerin bekommt, die gleich schimpft, wenn sie etwas nicht versteht?

Kristina mag nicht in die Schule Am liebsten würde sie noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben. "Du, Mama, kann ich nicht auch noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben, so wie Lisa?" hat sie einmal ihre Mama gefragt. "Aber wieso denn? Ich dachte, du freust dich darauf, endlich selbst lesen zu lernen?", wunderte die sich nur.

Ja, das stimmt. Da hat Mama Recht. Kristina liebt Bücher über alles, und sie findet es doof, wenn sie immer warten muss, bis irgendjemand Zeit hat, ihr etwas vorzulesen. "Ja", hat Kristina geantwortet "aber ich würde viel lieber mit Lisa zusammen in die Schule gehen. Wenn ich dann nicht mehr im Kindergarten bin, dann können wir gar keine Freundinnen mehr sein."

"Aber nein, mein Schatz, du kannst dich doch trotzdem noch ganz oft mit Lisa treffen", hat Kristinas Mama gesagt und sie zu sich auf den Schoß genommen. "Du kennst doch meine Freundin Gabi? Früher hab ich mich ganz oft mit ihr getroffen, doch dann sind wir weggezogen, und jetzt kann ich sie auch nicht mehr so oft sehen. Und trotzdem sind wir noch Freundinnen. Ich bin mir sicher, in der Schule wirst du ganz viele andere nette Mädchen und Jungen treffen!"

Die Einschulung kommt immer näher

Na ja, so ein bisschen konnte Mama Kristina ja beruhigen. Aber ein wenig Bauchweh ist immer noch geblieben. Dann kommen die Sommerferien, und als sie vorbei sind, rückt der 1. Schultag immer näher. Am Abend vor der Einschulung liegt Kristina abends weinend im Bett. "Ich will nicht in die Schule", sagt sie.

"Weißt du was?", sagt ihre Mama, "Ich hab eine Überraschung für dich. Eigentlich hättest du sie ja erst morgen bekommen sollen, aber ich gebe sie dir jetzt schon!" Jetzt ist Kristina aber gespannt - eine Überraschung, was das wohl sein mag? Da steht Mama schon wieder mit einem Geschenk vor ihr. Wunderschön eingepackt und mit einer großen roten Schleife zugebunden. Kristina kann es kaum abwarten hineinzusehen. In dem Päckchen ist eine wunderschöne Puppe.

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Eine Schulfee passt auf Kristina auf

"Das ist deine Schulfee", sagt Mama. Stimmt, jetzt sieht es Kristina auch. Die Puppe hat am Rücken glitzernde Flügel! "Eine Schulfee? Was ist denn das?", fragt Kristina erstaunt. "Eine gute Fee, die auf dich aufpasst, wenn du in der Schule bist. Und immer wenn es dir gerade nicht so gut geht oder du dich einsam fühlst, dann schaust du in den Ranzen, wo deine Fee liegt. Sie ist immer bei dir und soll dir Mut und Freude in der Schule schenken. Wünsch dir etwas von ihr, und sie wird dir helfen, dass du es schaffst."

"Oh danke, Mama! Sie ist wunderwunderschön! Vielen Dank!", sagt Kristina glücklich und umarmt ihre Mutter. "Das freut mich, wenn sie dir gefällt, ich habe sie extra für dich gemacht", sagt Mama.

Dann ist es so weit: Kristina sitzt zum 1. Mal in ihrem neuen Klassenzimmer an ihrem Platz und lernt ihre Lehrerin Frau Hellwig kennen. "Hm", denkt sie, "Frau Hellwig ist eigentlich ganz nett." Aber das Blöde ist, dass neben ihr ein Junge sitzt, und das gefällt ihr gar nicht so gut. Kristina bekommt ein ganz mulmiges Gefühl im Bauch und muss schon ein wenig die Tränen herunterschlucken. Da denkt sie schnell an die schöne Fee, die in ihrer Tasche liegt und auf sie wartet. Dann schaut sie zu dem Jungen hinüber. Eigentlich sieht er ganz nett aus, so ein bisschen wie der Frederik aus ihrer Kindergartengruppe. Und da schaut auch der Junge zu ihr herüber und grinst sie an:

"Hallo, ich bin Benni, und wie heißt du?" -

"Kri-kri-stina", stottert sie und gleichzeitig bekommt sie ein ganz leichtes Gefühl im Bauch. Der Junge ist nett, sie glaubt, mit dem kann sie sich verstehen.

"Ich hab eigentlich gar keine Lust auf die Schule", sagt Benni, "mein bester Freund ist in eine andere Klasse gekommen, jetzt können wir uns nur noch in der Pause treffen. Soll ich ihn dir nachher zeigen?" Kristina nickt glücklich, und heimlich denkt sie: "In der Schule ist es doch ganz schön, und jetzt freu ich mich auch drauf. Ob mir wohl die Fee schon geholfen hat?"

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